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Connecting Science and Business Nr. 1/2008

Life Science Inkubator



Wissenschaftler, die in Deutschland ein Life-Science-Unternehmen gründen wollen, stehen oft vor unüberwindlichen Schwierigkeiten. Wegen der langen Entwicklungszeiten und der damit verbundenen Kosten und Risiken sowie zahlreicher bürokratischer Hürden können sie ihre Projekte in Universitäten und vielen anderen öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen meist nicht zu dem Reifegrad entwickeln, der das Interesse von Investoren weckt.
Neben Finanzmitteln und einer geeigneten Infrastruktur fehlt gründungswilligen Forschern aber häufig auch das betriebswirtschaftliche und Management-Know-how, um ein Projekt in ein finanzierungsfähiges Stadium zu bringen. Viele gute Technologie- und Produktideen scheitern damit schon in einem sehr frühen Stadium.
Um Abhilfe für diese Problematik zu schaffen, wurde Mitte 2007 die Life Science Inkubator GmbH, kurz LSI gegründet. LSI ist am Forschungszentrum caesar in Bonn angesiedelt. Weiterlesen

weitere Technologieangebote

Neue Fördermöglichkeiten für Unternehmensausgründungen

BMBF-Förderinitiative "Innovation trifft Management"



Ausgründungen gelten als eine erfolgsversprechende Möglichkeit, die mit öffentlichen Mitteln bei gemeinnützigen Forschungseinrichtungen entstandenen Erkenntnisse und Technologien im Rahmen von ökonomisch und gesellschaftlich nützlichen Projekten aus der Wissenschaft in die Industrie zu überführen. Die Ausgründungen aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Bereich der Hochtechnologie verfügen meist über ein exzellentes technologisches Potential. 
In einer Vielzahl an Fällen wurde jedoch erkannt, dass sich eine zusätzliche Unterstützung durch externe Managementkompetenzen in der Vorgründungsphase positiv auf den Verlauf des Gründungsprozesses auswirken kann. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat daher die Förderinitiative „Good Practice zur Erleichterung von Ausgründungsvorhaben“ aufgelegt, um Projekte in der Vorgründungsphase mit diesen Kompetenzen zu unterstützen und die Wirksamkeit einer solchen Förderung zu überprüfen. Weiterlesen

Neues BMWI-Förderprogramm: EXIST-Forschungstransfer



Zur Förderung von forschungsintensiven Unternehmenausgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wie die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das neue Programm EXIST-Forschungstransfer geschaffen. Weiterlesen

Aktuelle Lizenz-Deals

Insektenschutzfolie - die Natur als Vorbild



In der Natur kommen an vielen Orten mikro- und nanostrukturierte Oberflächen vor, welche spezifische funktionelle Eigenschaften haben, wie z.B. Antireflektion, klebfreie Haftung, Reibungsverminderung, Selbstreinigung etc. Es kommen bei Pflanzen auch Strukturen vor, die verhindern, dass bestimmte Insektenarten auf ihr Halt finden. Ein Beispiel für eine solche funktionelle Struktur befindet sich auf der Oberfläche der sogenannten Kannenpflanze, der es gelingt mit einer mikrostrukturierten Falle, Insekten zu fangen und festzuhalten. Weiterlesen

Max-Planck-Innovation unterzeichnet einen exklusiven Lizenzvertrag mit easyLab  für die Vermarktung der "Boehler mDriller"-Bohrmaschine



Max-Planck-Innovation GmbH, die Technologie-Transfer-Agentur der Max-Planck-Gesellschaft gibt bekannt, dass mit easyLab Technologies Ltd. ein exklusiver Lizenzvertrag abgeschlossen wurde. Dieser Lizenzvertrag gibt easyLab das Exklusivrecht eine Funkenerosions-Bohrmaschine für elektrisch leitende Materialien herzustellen und zu vermarkten. Mit höchster Präzision werden damit Löcher mit einem Durchmesser von 10 Mikrometern bis zu einigen Millimetern gebohrt, die auf 1 Mikrometer genau positioniert werden können. Diese Funkenerosions-Bohrmaschine oder "electric discharge drilling machine" (EDM) wurde von Dr. Reinhard Boehler und Dr. Frank Helleis am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz entwickelt. Weiterlesen

MPG-Ausgründung im Profil

Protagen AG – Neue Wege in der Diagnostik



Die Protagen AG aus Dortmund hat sich ganz den Proteinen verschrieben und bildet mit einem verzahnten Angebot von Dienstleistungen in der Proteinanalytik sowie Software und Protein Biochips international in diesem Bereich eine feste Größe. Besondere Beachtung verdient der stark wachsende Markt der Protein Biochips. Hier liegt das größte Potential in der Diagnose von Autoimmunerkrankungen und in der Entwicklung therapeutischer Antikörper. Weiterlesen

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Material Transfer Agreement (MTA)?



Wissenschaftler von Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie forschungsintensiven Unternehmen sind im Rahmen ihrer Tätigkeit oftmals auf die Verwendung von Materialien (z.B. Zelllinien, chemische Substanzen etc.) angewiesen, die sich im Eigentum bzw. Besitz Dritter befinden. In vielen Fällen ist der Eigentümer bzw. Besitzer des betreffenden Materials auch bereit, dieses dem anfragenden Wissenschaftler zur Verfügung zu stellen.
Im Rahmen eines solchen Materialaustauschs stellen sich, unabhängig von der Art des jeweiligen Materials, eine Vielzahl unterschiedlicher Fragen:    

Um diese und weitere Fragen verbindlich zu klären, ist der Abschluss eines Material Transfer Agreements (MTA) vor Durchführung des eigentlichen Materialaustauschs äußerst ratsam. Der Materialtransfer erfolgt dabei kostenlos, abgesehen von einer ggf. vereinbarten Erstattung der Verpackungs- und Transportkosten.
Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über die wesentlichen Bestandteile eines MTA, mögliche Konfliktpunkte sowie etwaige Lösungsansätze gegeben werden. Weiterlesen

Preisverleihungen

An die in 2007 herausragende Verleihung des Nobelpreises für Chemie an Prof. Dr. Gerhard Ertl vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) schließt siche ein wahre Flut weiterer bedeutender Auszeichnungen von Max-Planck-Wissenschaftlern an. Dabei ist von besonderer Auffälligkeit, dass die Geehrten nicht nur in ihren wissenschaftlichen Gebieten exzellente Leistungen erbracht haben, sondern darüber hinaus mehrheitlich ihre Ideen mit Unterstützung der Max-Planck-Innovation erfolgreich an Industriepartner verlizenziert werden konnten oder in Unternehmensausgründungen weiterentwickelt werden. Weiterlesen

MI - Intern

Neue Veröffentlichungen von Max-Planck-Innovation über das Geschäft mit Ideen und Patenten



2. Biotech NetWorkshop auf Schloß Ringberg



Es sind nur noch einige wenige Plätze zur Teilnahme an dem 2. Biotech NetWorkshop vom 13.02.-15.02.2008 auf Schloss Ringberg frei. Bitte melden Sie sich bei Interesse schnellstmöglich an. Alle näheren Informationen finden Sie unter "MPI-Besuche und Veranstaltungen" auf unserer Webseite.

Neue Patentsachbearbeiterin



Seit Oktober 2007 verstärkt Frau Kattrin Gnielka unseren Bereich der Patentverwaltung.

Es liegt ein überaus spannendes und ereignisreiches Jahr 2007 hinter uns, geprägt von vielen Institutsbesuchen, neuen Erfindungen, Lizenzverträgen sowie vielversprechenden Firmengründungen und Finanzierungsrunden.
Darüber hinaus ist es uns gelungen, im zurückliegenden Jahr einige „Sonderprojekte“ nicht nur ins Leben zu rufen, sondern diese auch erfolgreich umzusetzen: Neben einer verstärkten Pressearbeit und der neu konzipierten Förderintiative „Management trifft Innovation“, die vom BMBF gefördet wird, haben wir gemeinsam mit der Ascenion GmbH den ersten Biotech NetWorkshop auf Schloss Ringberg durchgeführt. Besonders herausstellen möchten wir auch die Life Science Inkubator GmbH am caesar, die von MI konzipiert und gegründet wurde und nunmehr operativ startet.
Auch im neuen Jahr werden wir mit neuen Ideen und Konzepten den Technologietransfer aktiv mitgestalten.
Wir freuen uns auch künftig auf viele erfolgversprechende und spannende Projekte sowie eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit all unseren Erfindern, Gründern, Industrie- und anderen Partnern.

Das gesamte Team von Max-Planck-Innovation GmbH wünscht Ihnen Gesundheit, Erfolg und alles Gute für das neue Jahr !

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weitere Veranstaltungen

Spin-off Nachrichten

14.03.2018

 

Projektgruppe ProDetekt am Life Science Inkubator (LSI) Sachsen sichert sich maximalen Patentschutz für Schlüsseltechnologie PRET-ELISA in Europa. Mehr dazu

13.03.2018

 

Präsentation klinischer Daten zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit, die höhere Dosierungen von Gantenerumab in neuen Phase 3-Studien befürworten. Mehr dazu

13.03.2018

 

Alnylam gibt Ergebnisse der klinischen Phase 3 Studie APOLLO zu Patisiran zur Behandlung Amyloidose bekannt. Mehr dazu

weitere Kurznachrichten

Pressekontakt

Markus Berninger
Telefon: (089) 290919-30